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Ziele

  • Analyse von technischen sowie wirtschaftlichen Möglichkeiten und Grenzen von Abbauwachsen aus der Depolymerisation von verschiedenen Kunststoffen allgemein und insbesondere von Altkunststoffen
  • Ermitteln von Stärken und Schwächen der verschiedenen Verfahren zur Herstellung dieser Wachse, die vom Kern her eine besondere Form der thermischen Aufspaltung der Kohlenwasserstoff-Ketten der Kunststoffe darstellt
  • Einbinden von Partnern aus Industrie und Wissenschaft für die Weiterentwicklung der Technologie
  • Finden von Partnern, die hochwertige Abbauwachse nutzen können und neue Einsatzmöglichkeiten generieren
  • Zusammenbringen von Unternehmen, die die Erfassung und Aufbereitung der Sekundärmaterialien, die Produktion sowie die finale Nutzung bzw. die Vermarktung der verschiedenen Endprodukte sichern können

Hintergrund

Dr. Utzig forschte bereits als junger Chemiker an der Umstellung der Paraffinherstellung von Kohle- auf Erdölbasis. Im Laufe seines Berufslebens entwickelte er verschiedene Verfahren in dieser Richtung.
Vor ca. 10 Jahren war er maßgeblich an der Entwicklung einer Versuchsanlage in Webau beteiligt, die allerdings über das Versuchsstadium nicht hinausgekommen ist und - bis 2009 - nicht mehr weiter verfolgt wurde.

Das Steinbeis-Transferzentrum R.T.M. verfügt über Kenntnisse, Erfahrungen und Referenzen auf dem Gebiet der Depolymerisation von Altkunststoffen. Seit 2006 erfolgt intensive Auseinandersetzung mit den entsprechenden Rohstoffmärkten, den Vermarktungsmöglichkeiten der Produkte, aber auch mit den verschiedenen Technologieansätzen.

Das Fraunhofer Institut IWMH mit seinem Pilotanlagenzentrum sowie das Kunststoffkompetenzzentrum (KKZ) – eine Kooperation der Hochschule Merseburg mit der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg – konzentrieren profunde Sachkenntnis und Know-how-Träger aus der gesamten Kunststoffchemie.

Unternehmen der Recyclingwirtschaft in der Region verfügen über Erfahrungen bei der nachhaltigen Absicherung und produktbezogenen Aufbereitung der benötigten Stoffströme.

Unternehmen des Chemieanlagenbaus ermöglichen in Zusammenarbeit mit den involvierten Forschungseinrichtungen die Weiterentwicklung der Depolymerisations- Technologie mit dem Ziel der Produktion.

Unternehmen aus der Energiewirtschaft unterstützen die Entwicklung und den Bau von Latentwärmespeicher- Modulen auf Wachs- bzw. Paraffinbasis.

Konzeption

Es versteht sich von selbst, dass ein Netzwerk von agierenden Partnern nicht statisch sein kann. Es geht darum, nicht möglichst viele, sondern möglichst die richtigen Partner einzubinden, damit diese - aus unserer Sicht - wichtige Entwicklung sich wirtschaftlich etablieren kann.

Daher sind Konzeption und Ziele ständigen Veränderungen unterworfen.

Interessante Oberfläche einer Probe

Zuletzt geändert am 05. Mai, 2010